Presse & B2B
Nr. 49/2024 | 3.12.24
Preisträgerin in der Sparte Darstellende Kunst und Tanz
Preisträgerin in der Sparte Darstellende Kunst und Tanz
Vero Miller mit Bayer. Kunstförderpreis ausgezeichnet
WÜRZBURG, 3. Dezember – Vero Miller aus dem Würzburger Musiktheaterensemble wurde am 2. Dezember 2024 im Rahmen eines Galaabends im Münchener Staatstheater am Gärtnerplatz von Kunstminister Markus Blume mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.
Jährlich verleiht der Freistaat bis zu 17 mit je 7.000 € dotierte Förderpreise an Künstlerinnen und Künstler aller Fachrichtungen mit Schaffensmittelpunkt in Bayern, die am Beginn ihrer Karriere stehen, über eine abgeschlossene Ausbildung und außergewöhnliche Begabung verfügen sowie hervorragende Leistungen vorweisen können. In diesem Jahr ging in der Sparte „Darstellende Kunst“ einer der begehrten Preise an Vero Miller, die seit der Spielzeit 2022/23 am Mainfranken Theater Würzburg engagiert ist.
„Vero Miller zählt zweifellos zu den vielversprechenden Mezzosopranistinnen ihrer Generation. Sie ist eine eigenständige Musiktheater-Darstellerin, deren Spiel immer wieder den präzisen Ausdruck in Darstellung und Gesang sucht und dadurch neue Aspekte ihrer Figuren entwickelt, jenseits von existierenden Rollenklischees“, so die Jury über die 1993 in Ulm geborene Sängerin.
„Gemeinsam mit unserem Opernensemble und dem ganzen Mainfranken Theater gratuliere ich Vero Miller sehr herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung. Wir sind sehr froh und dankbar, eine solch außergewöhnliche Künstlerin wie Vero Miller in unseren Reihen zu haben“, freut sich Intendant Markus Trabusch mit der Preisträgerin. Ihr Würzburg-Debüt gab sie 2022 als Sextus in Mozarts La clemenza di Tito in der Inszenierung von Clara Kalus. Seitdem brillierte sie u.a. als Anna in der Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper Karl und Anna sowie in Mozarts Don Giovanni. Aktuell ist sie als Infantin Isabella in Paul Abrahams Operette Märchen im Grand Hôtel zu erleben, welche am vergangenen Samstag Premiere feierte. „Als Operndirektor freue ich mich natürlich ganz besonders, so wunderbare junge Künstlerpersönlichkeiten wie Vero Miller für unser Theater und für Würzburg zu gewinnen und eine kleine Wegstrecke auf dem hoffentlich langen Karriereweg begleiten zu dürfen“, ergänzt Operndirektor Dr. Berthold Warnecke.
Vero Miller absolvierte ihr Bachelorstudium im Fach Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe, ihren Master schloss sie an der Theaterakademie August Everding in München (Musiktheater / Operngesang) sowie an der Hochschule für Musik und Theater München (Konzert) ab. Nachdem sie von 2019 bis 2021 dem Ensemble des Staatstheaters Kassel angehörte, führten sie weitere Engagements an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, zu den Internationalen Gluck-Festspielen und an die Wuppertaler Bühnen. 2023 wurde sie bei den „Jeunes Ambassadeurs et Ambassadrices“ in Montréal von der international besetzten Jury als beste ausländische Sängerin („Talent Lyrique Étranger“) ausgezeichnet. Im Jahrbuch 2024 der Fachzeitschrift Opernwelt erhielt sie eine Nominierung als Nachwuchskünstlerin des Jahres für Ihre Interpretation der Partie der Anna in der Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Karl und Anna.
„Vero Miller zählt zweifellos zu den vielversprechenden Mezzosopranistinnen ihrer Generation. Sie ist eine eigenständige Musiktheater-Darstellerin, deren Spiel immer wieder den präzisen Ausdruck in Darstellung und Gesang sucht und dadurch neue Aspekte ihrer Figuren entwickelt, jenseits von existierenden Rollenklischees“, so die Jury über die 1993 in Ulm geborene Sängerin.
„Gemeinsam mit unserem Opernensemble und dem ganzen Mainfranken Theater gratuliere ich Vero Miller sehr herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung. Wir sind sehr froh und dankbar, eine solch außergewöhnliche Künstlerin wie Vero Miller in unseren Reihen zu haben“, freut sich Intendant Markus Trabusch mit der Preisträgerin. Ihr Würzburg-Debüt gab sie 2022 als Sextus in Mozarts La clemenza di Tito in der Inszenierung von Clara Kalus. Seitdem brillierte sie u.a. als Anna in der Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper Karl und Anna sowie in Mozarts Don Giovanni. Aktuell ist sie als Infantin Isabella in Paul Abrahams Operette Märchen im Grand Hôtel zu erleben, welche am vergangenen Samstag Premiere feierte. „Als Operndirektor freue ich mich natürlich ganz besonders, so wunderbare junge Künstlerpersönlichkeiten wie Vero Miller für unser Theater und für Würzburg zu gewinnen und eine kleine Wegstrecke auf dem hoffentlich langen Karriereweg begleiten zu dürfen“, ergänzt Operndirektor Dr. Berthold Warnecke.
Vero Miller absolvierte ihr Bachelorstudium im Fach Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe, ihren Master schloss sie an der Theaterakademie August Everding in München (Musiktheater / Operngesang) sowie an der Hochschule für Musik und Theater München (Konzert) ab. Nachdem sie von 2019 bis 2021 dem Ensemble des Staatstheaters Kassel angehörte, führten sie weitere Engagements an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, zu den Internationalen Gluck-Festspielen und an die Wuppertaler Bühnen. 2023 wurde sie bei den „Jeunes Ambassadeurs et Ambassadrices“ in Montréal von der international besetzten Jury als beste ausländische Sängerin („Talent Lyrique Étranger“) ausgezeichnet. Im Jahrbuch 2024 der Fachzeitschrift Opernwelt erhielt sie eine Nominierung als Nachwuchskünstlerin des Jahres für Ihre Interpretation der Partie der Anna in der Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Karl und Anna.
Nr. 48/2024 | 21.11.24
Operette von Paul Abraham in der Inszenierung von Tristan Braun
Operette von Paul Abraham in der Inszenierung von Tristan Braun
Premiere "Märchen im Grand Hôtel"
WÜRZBURG, 21. November – Standesunterschiede hier, Last-Minute-Aufklärung großer Missverständnisse da, garniert mit schillernder Musik sowie „Das Wichtigste, nach dem man brennt: Das Happy, happy, happy, happy End!“: nach Lehárs Lustiger Witwe in der vergangenen Saison gelangt nun mit dem „Märchen im Grand Hôtel“ ein Meisterwerk aus der Feder des lange Zeit vergessenen Komponisten Paul Abraham am 30. November in der Theaterfabrik Blaue Halle zur Premiere.
Über das Werk
Hollywood meets Côte d’Azur. Marylou, Tochter des Filmproduzenten Sam Macintosh, plant einen eigenen Film, um mit dem Erlös des Streifens die Universal Star Picture Ltd. vor dem Ruin und sich selbst vor einer vom Vater arrangierten Ehe zu retten. In der Klatschspalte der New York Times stößt Marylou auf die passende Vorlage aus dem echten Leben: die spanische Infantin Isabella, die mit ihrer entthronten Familie in einem Luxushotel an der Côte d’Azur im Exil lebt. Um ihren Hofstaat zu finanzieren, käme Isabella ein Filmangebot gerade recht, wäre da nur nicht das unstandesgemäße Terrain. Und dann verliebt sich auch noch Zimmerkellner Albert in die schöne Spanierin!
In Paul Abrahams 1934 uraufgeführtem Märchen im Grand Hôtel wimmelt es nur so von operettentypischen Klischees: Standesunterschiede hier, Last-Minute-Aufklärung großer Missverständnisse da, garniert mit schillernder Musik, die nicht nur die Operettenseligkeit der „Silbernen Ära“ heraufbeschwört, sondern virtuos Modetänze wie Foxtrott und Tango oder auch neue Jazzklänge auf die Bühne zaubert. Paul Abraham, 1892 in Ungarn geboren, avancierte Anfang der 1930er Jahre mit Titeln wie Viktoria und ihr Husar, die Blume von Hawaii oder Ball im Savoy zu einem der erfolgreichsten Komponisten seiner Zeit. Der Naziterror bereitete diesem Höhenflug ein jähes Ende: Abraham floh über Paris nach New York, wo er künstlerisch aber nicht Fuß fassen konnte und schon bald in einen Zustand geistiger Umnachtung fiel, aus dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1960 nicht mehr erwachen sollte.
Regieteam
Als Regisseur konnte erneut Tristan Braun für das Mainfranken Theater gewonnen werden, nach seiner gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeierten Lustigen Witwe in der vergangenen Saison. An seiner Seite zeichnen Valentin Mattka und Heike Seidler für das Bühnen- bzw. Kostümbild verantwortlich, Mariana Souza für die Choreografie.
Besetzung
In der Titelrolle der Infantin Isabella ist Mezzosopranistin Vero Miller aus dem Würzburger Opernensemble zu erleben, die jüngst im Jahrbuch der Fachzeitschrift Opernwelt eine Nominierung als "Nachwuchskünstlerin des Jahres" erhielt. An ihrer Seite stellen sich Katrin Merkl als Marylou und Julian Habermann als Zimmerkellner Albert zum ersten Mal am Mainfranken Theater vor. In den weiteren Hauptrollen sind Leo Hyunho Kim als Großfürst Paul Michael, Mathew Habib als Prinz Andreas Stefan sowie alternierend Marianna Martirosyan und Megan Henry als Gräfin Pepita Inez de Ramirez zu erleben. Auch die weiteren Rollen sind allesamt aus dem Würzburger Opernensemble sowie aus den Reihen des Opernchores des Mainfranken Theaters (Einstudierung: Sören Eckhoff) besetzt.
Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen des Ersten Kapellmeisters und stellvertretenden Generalmusikdirektors Gábor Hontvári.
Die nächsten Termine
30.11.24 | 19:30 Uhr
5.12.24 | 19:30 Uhr
6.12.24 | 19:30 Uhr
11.12.24 | 19:30 Uhr
15.12.24 | 15:00 Uhr
22.12.24 | 18:30 Uhr
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Hollywood meets Côte d’Azur. Marylou, Tochter des Filmproduzenten Sam Macintosh, plant einen eigenen Film, um mit dem Erlös des Streifens die Universal Star Picture Ltd. vor dem Ruin und sich selbst vor einer vom Vater arrangierten Ehe zu retten. In der Klatschspalte der New York Times stößt Marylou auf die passende Vorlage aus dem echten Leben: die spanische Infantin Isabella, die mit ihrer entthronten Familie in einem Luxushotel an der Côte d’Azur im Exil lebt. Um ihren Hofstaat zu finanzieren, käme Isabella ein Filmangebot gerade recht, wäre da nur nicht das unstandesgemäße Terrain. Und dann verliebt sich auch noch Zimmerkellner Albert in die schöne Spanierin!
In Paul Abrahams 1934 uraufgeführtem Märchen im Grand Hôtel wimmelt es nur so von operettentypischen Klischees: Standesunterschiede hier, Last-Minute-Aufklärung großer Missverständnisse da, garniert mit schillernder Musik, die nicht nur die Operettenseligkeit der „Silbernen Ära“ heraufbeschwört, sondern virtuos Modetänze wie Foxtrott und Tango oder auch neue Jazzklänge auf die Bühne zaubert. Paul Abraham, 1892 in Ungarn geboren, avancierte Anfang der 1930er Jahre mit Titeln wie Viktoria und ihr Husar, die Blume von Hawaii oder Ball im Savoy zu einem der erfolgreichsten Komponisten seiner Zeit. Der Naziterror bereitete diesem Höhenflug ein jähes Ende: Abraham floh über Paris nach New York, wo er künstlerisch aber nicht Fuß fassen konnte und schon bald in einen Zustand geistiger Umnachtung fiel, aus dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1960 nicht mehr erwachen sollte.
Regieteam
Als Regisseur konnte erneut Tristan Braun für das Mainfranken Theater gewonnen werden, nach seiner gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeierten Lustigen Witwe in der vergangenen Saison. An seiner Seite zeichnen Valentin Mattka und Heike Seidler für das Bühnen- bzw. Kostümbild verantwortlich, Mariana Souza für die Choreografie.
Besetzung
In der Titelrolle der Infantin Isabella ist Mezzosopranistin Vero Miller aus dem Würzburger Opernensemble zu erleben, die jüngst im Jahrbuch der Fachzeitschrift Opernwelt eine Nominierung als "Nachwuchskünstlerin des Jahres" erhielt. An ihrer Seite stellen sich Katrin Merkl als Marylou und Julian Habermann als Zimmerkellner Albert zum ersten Mal am Mainfranken Theater vor. In den weiteren Hauptrollen sind Leo Hyunho Kim als Großfürst Paul Michael, Mathew Habib als Prinz Andreas Stefan sowie alternierend Marianna Martirosyan und Megan Henry als Gräfin Pepita Inez de Ramirez zu erleben. Auch die weiteren Rollen sind allesamt aus dem Würzburger Opernensemble sowie aus den Reihen des Opernchores des Mainfranken Theaters (Einstudierung: Sören Eckhoff) besetzt.
Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen des Ersten Kapellmeisters und stellvertretenden Generalmusikdirektors Gábor Hontvári.
Die nächsten Termine
30.11.24 | 19:30 Uhr
5.12.24 | 19:30 Uhr
6.12.24 | 19:30 Uhr
11.12.24 | 19:30 Uhr
15.12.24 | 15:00 Uhr
22.12.24 | 18:30 Uhr
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr. 47/2024 | 14.11.24
Inszenierung von Till Kleine-Möller auf der Probebühne
Inszenierung von Till Kleine-Möller auf der Probebühne
Premiere "Frohes Fest" am 28. November
WÜRZBURG, 14. November – Die 2002 in London uraufgeführte, bitter-böse Komödie ist voller Slapstick und britischem Humor: Die sympathischen Polizisten Blunt und Gobbel müssen ausgerechnet an Heiligabend eine Todesnachricht überbringen. Völlig überfordert mit der Situation stellen sie sich dabei so ungeschickt an, dass ein Missverständnis auf das nächste folgt: „Schlimmer kann es sowieso nicht mehr kommen!“ So verstricken sie sich hoffnungslos in immer größe werdende Katastrophen.
Das Schauspiel von Anthony Neilson kommt in der Inszenierung von Till Kleine-Möller am 28. November auf der Probebühne zur Premiere.
Das Schauspiel von Anthony Neilson kommt in der Inszenierung von Till Kleine-Möller am 28. November auf der Probebühne zur Premiere.
Über das Werk
Eine junge Frau ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie war auf dem Weg zum Weihnachtsfest mit ihren hochbetagten Eltern, vor deren Tür die gewissenhaften Beamten nun stehen. Doch wie überbringt man eine solche Nachricht? Und wer von ihnen überhaupt, Blunt oder Gobbel? So etwas muss schließlich gut geplant sein. Und wer von ihnen war nochmal dran mit Klingeln? Die überforderten Polizisten können sich einfach nicht überwinden – das Vorhaben scheint zum Scheitern verurteilt.
Doch es gibt kein Entkommen, und so fassen sie sich schließlich ein Herz. Beim Überbringen der Nachricht stellen sie sich jedoch so ungeschickt an, dass das geschockte Ehepaar glaubt, es handele sich bei dem Todesopfer um ihren Hund. In wachsender Sorge um den Gesundheitszustand der altersschwachen Eltern entscheiden Blunt und Gobbel, dass diese auf keinen Fall vom vermeintlichen Tod ihrer Tochter erfahren dürfen. So lassen sich die beiden auf das Missverständnis ein. Dass der für tot gehaltene Hund plötzlich quicklebendig auftaucht, macht es ihnen nicht einfacher. Infolgedessen verstricken sich Blunt und Gobbel hoffnungslos in immer neue und größere Lügenkonstrukte und Katastrophen. Und dann taucht auch noch der örtliche Pfarrer auf …
Mit Frohes Fest schuf der schottische Autor Anthony Neilson eine bitter-böse Komödie voller Slapstick und britischem Humor. Das Stück wurde im November 2002 am Royal Court Theatre, London uraufgeführt; zwei Jahre später folgte die deutschsprachige Erstaufführung. Die Financial Times schrieb über Frohes Fest: „It often reduces much of the audience to tears of laughter.“
Regieteam
Die Regie übernimmt Till Kleine-Möller, der nach Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show erneut für eine Inszenierung am Mainfranken Theater verantwortlich zeichnet. Er vertraut auf sein eingespieltes Team: so übernimmt María Reyes Pérez das Bühnenbild und Timo Radünz das Kostümbild. Für die Dramaturgie zeichnet Barbara Bily verantwortlich.
Besetzung
Toomas Täht (Blunt), Martin Liema (Gobbel), Zlatko Maltar (Gronya), Patricia Schäfer (Garson), Georg Zeies (Balthasar), Hannes Berg (Reverend Shandy), Laura Storz (Carol)
Die nächsten Termine
28.11.24 | 19:30 Uhr
3.12.24 | 19:30 Uhr
4.12.24 | 19:30 Uhr
6.12.24 | 19:30 Uhr
11.12.24 | 19:30 Uhr
12.12.24 | 19:30 Uhr
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Eine junge Frau ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Sie war auf dem Weg zum Weihnachtsfest mit ihren hochbetagten Eltern, vor deren Tür die gewissenhaften Beamten nun stehen. Doch wie überbringt man eine solche Nachricht? Und wer von ihnen überhaupt, Blunt oder Gobbel? So etwas muss schließlich gut geplant sein. Und wer von ihnen war nochmal dran mit Klingeln? Die überforderten Polizisten können sich einfach nicht überwinden – das Vorhaben scheint zum Scheitern verurteilt.
Doch es gibt kein Entkommen, und so fassen sie sich schließlich ein Herz. Beim Überbringen der Nachricht stellen sie sich jedoch so ungeschickt an, dass das geschockte Ehepaar glaubt, es handele sich bei dem Todesopfer um ihren Hund. In wachsender Sorge um den Gesundheitszustand der altersschwachen Eltern entscheiden Blunt und Gobbel, dass diese auf keinen Fall vom vermeintlichen Tod ihrer Tochter erfahren dürfen. So lassen sich die beiden auf das Missverständnis ein. Dass der für tot gehaltene Hund plötzlich quicklebendig auftaucht, macht es ihnen nicht einfacher. Infolgedessen verstricken sich Blunt und Gobbel hoffnungslos in immer neue und größere Lügenkonstrukte und Katastrophen. Und dann taucht auch noch der örtliche Pfarrer auf …
Mit Frohes Fest schuf der schottische Autor Anthony Neilson eine bitter-böse Komödie voller Slapstick und britischem Humor. Das Stück wurde im November 2002 am Royal Court Theatre, London uraufgeführt; zwei Jahre später folgte die deutschsprachige Erstaufführung. Die Financial Times schrieb über Frohes Fest: „It often reduces much of the audience to tears of laughter.“
Regieteam
Die Regie übernimmt Till Kleine-Möller, der nach Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show erneut für eine Inszenierung am Mainfranken Theater verantwortlich zeichnet. Er vertraut auf sein eingespieltes Team: so übernimmt María Reyes Pérez das Bühnenbild und Timo Radünz das Kostümbild. Für die Dramaturgie zeichnet Barbara Bily verantwortlich.
Besetzung
Toomas Täht (Blunt), Martin Liema (Gobbel), Zlatko Maltar (Gronya), Patricia Schäfer (Garson), Georg Zeies (Balthasar), Hannes Berg (Reverend Shandy), Laura Storz (Carol)
Die nächsten Termine
28.11.24 | 19:30 Uhr
3.12.24 | 19:30 Uhr
4.12.24 | 19:30 Uhr
6.12.24 | 19:30 Uhr
11.12.24 | 19:30 Uhr
12.12.24 | 19:30 Uhr
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Probebühne
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr.46/2024 |11.11.24
Verdis Oper in der Inszenierung von Magdalena Fuchsberger
Verdis Oper in der Inszenierung von Magdalena Fuchsberger
Letztmals Falstaff
WÜRZBURG, 11. November – Der alternde Ritter Sir John Falstaff ist beständig auf der Suche nach amourösen Abenteuern. Was als harmloses Spiel inklusive munterer Liebesirrungen und sonstiger Wirrungen beginnt, mündet in eine Gewaltorgie aller gegen Falstaff. Wirklich alles nur Spaß auf Erden? „Schändliche Welt. Keine Tugend mehr. Alles geht den Bach runter.“ Nach elf erfolgreichen Vorstellungen fällt der Vorhang: Die Inszenierung von Magdalena Fuchsberger ist am 13. und 17. November letztmals am Mainfranken Theater zu sehen.
Über das Werk
Der alternde Ritter Sir John Falstaff ist beständig auf der Suche nach amourösen Abenteuern. Doch: so umfangreich sein Bauch, so knapp die Finanzen. Daher plant er, gleich zwei wohlhabenden verheirateten Frauen – Alice Ford und Meg Page – nachzustellen und schickt ihnen identische Liebesbriefe, nicht ahnend, dass die Damen miteinander befreundet sind. Schnell haben sie einen Plan ausgeheckt, dem Wüstling eine Lektion zu erteilen. Was als harmloses Spiel inklusive munterer Liebesirrungen und sonstiger Wirrungen beginnt, mündet in eine Gewaltorgie aller gegen Falstaff. Wirklich alles nur Spaß auf Erden?
„Wunderbar! Wunderbar!“, schwärmte Verdi im Juli 1889, nachdem er die erste Skizze zum Falstaff gelesen hatte. Aus Shakespeares Komödie Die lustigen Weiber von Windsor und dem Historiendramen Heinrich IV. hatte Arrigo Boito ein Libretto kompiliert, das die kühnsten Erwartungen Verdis übertraf. Nach Macbeth (1847) und Otello (1887) wandte sich Verdi in seinem musikdramatischen Schwanengesang nun zum dritten Mal dem Kosmos des Theaters William Shakespeares zu. Gleichzeitig bedeutete Falstaff erst seine zweite Auseinandersetzung mit dem Genre der komischen Oper; ein halbes Jahrhundert zuvor war Un giorno di regno bei der Mailänder Uraufführung krachend durchgefallen. Doch schon Boitos Textkompilation lässt erahnen, dass diese „Commedia lirica“ mehr und anders als eine komische Oper ist: Falstaff ist Ausgangs- und Endpunkt, ein Blick zurück und mehr noch in die Zukunft, eine „Komödie auf Leben und Tod“, so der Verdi-Forscher Uwe Schweikert, „ein böses Spiel, bei dem selbst der gute Ausgang noch zu denken gibt.“
Regieteam
Mit Magdalena Fuchsberger konnte eine der spannenden Nachwuchsregisseurinnen unserer Tage für die Neuinszenierung gewonnen werden. Regiearbeiten führten sie zuletzt unter anderem an die Oper Graz, an die Theater in Gießen, Münster und Heidelberg, nach Luzern sowie im April 2023 an die Wiener Staatsoper. Mit Verdis Falstaff setzte sie sich in Würzburg erstmals als Regisseurin auseinander. „In dem Bauchmenschen Falstaff “, so Fuchsberger, „passieren ungeheuerliche Dinge: In seinem Magen haben sich bösartige Darmgespinste, in seinem Kopf kleingeistige Hirngespinste festgesetzt. Diese setzen dem humorvollen, vitalen und virtuosen Falstaff zu. Das Meisterwerk Verdis blickt zutiefst pessimistisch auf uns Menschen und scheint trotz allem zu jeder Sekunde ausrufen zu wollen: Aber ich liebe doch die Menschen! La vita è bella!“
Auch bei ihrem Würzburger Regie-Debüt vertraute Magdalena Fuchsberger auf ihr langjähriges Kreativteam: Monika Biegler zeichnete für das Bühnen- und Kostümbild verantwortlich, Aron Kitzig für das Videodesign.
Besetzung
Als Interpret der Titelpartie gab der aus Südafrika stammende Bariton Siyabulela Ntlale sein mit Spannung erwartetes Rollen- und Würzburger Hausdebüt. Ntlale gehörte seit der Spielzeit 2015/16 dem Ensemble des Theaters Erfurt an, wo er in herausragenden Fachpartien zu erleben war, als Don Giovanni und Rigoletto, als Gutenberg in der Uraufführung von Volker David Kirchners gleichnamiger Oper sowie zuletzt als Balstrode in Brittens Peter Grimes. Bereits 2013 ging er als Preisträger aus dem Gobbato- Qavane Operatic Award hervor, 2014 gewann er den zweiten Preis beim renommierten Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Düsseldorf. In den weiteren Hauptrollen sind zu erleben: Leo Hyunho Kim (Ford), Roberto Ortiz (Fenton), Yong Bae Shin (Dr. Cajus), Mathew Habib (Bardolfo) und Gustavo Müller (Pistola) sowie Vera Ivanović (Mrs. Alice Ford), Milena Arsovska (Nannetta), Barbara Schöller (Mrs. Quickly) und Vero Miller (Mrs. Meg Page). Die musikalische Gesamtleitung des Falstaff lag in Händen von Generalmusikdirektor Enrico Calesso, der sich in den vergangenen Jahren gleichermaßen national wie international einen hervorragenden Ruf als Verdi-Interpret erworben hat. In Würzburg leitete er zuletzt die Verdi-Neuinszenierungen der Sizilianischen Vesper (2018) und des Rigoletto (2019). Die musikalische Leitung der letzten beiden Vorstellungen übernimmt der stellvertretende Generalmusikdirektor und Erste Kapellmeister Gábor Hontvári.
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Der alternde Ritter Sir John Falstaff ist beständig auf der Suche nach amourösen Abenteuern. Doch: so umfangreich sein Bauch, so knapp die Finanzen. Daher plant er, gleich zwei wohlhabenden verheirateten Frauen – Alice Ford und Meg Page – nachzustellen und schickt ihnen identische Liebesbriefe, nicht ahnend, dass die Damen miteinander befreundet sind. Schnell haben sie einen Plan ausgeheckt, dem Wüstling eine Lektion zu erteilen. Was als harmloses Spiel inklusive munterer Liebesirrungen und sonstiger Wirrungen beginnt, mündet in eine Gewaltorgie aller gegen Falstaff. Wirklich alles nur Spaß auf Erden?
„Wunderbar! Wunderbar!“, schwärmte Verdi im Juli 1889, nachdem er die erste Skizze zum Falstaff gelesen hatte. Aus Shakespeares Komödie Die lustigen Weiber von Windsor und dem Historiendramen Heinrich IV. hatte Arrigo Boito ein Libretto kompiliert, das die kühnsten Erwartungen Verdis übertraf. Nach Macbeth (1847) und Otello (1887) wandte sich Verdi in seinem musikdramatischen Schwanengesang nun zum dritten Mal dem Kosmos des Theaters William Shakespeares zu. Gleichzeitig bedeutete Falstaff erst seine zweite Auseinandersetzung mit dem Genre der komischen Oper; ein halbes Jahrhundert zuvor war Un giorno di regno bei der Mailänder Uraufführung krachend durchgefallen. Doch schon Boitos Textkompilation lässt erahnen, dass diese „Commedia lirica“ mehr und anders als eine komische Oper ist: Falstaff ist Ausgangs- und Endpunkt, ein Blick zurück und mehr noch in die Zukunft, eine „Komödie auf Leben und Tod“, so der Verdi-Forscher Uwe Schweikert, „ein böses Spiel, bei dem selbst der gute Ausgang noch zu denken gibt.“
Regieteam
Mit Magdalena Fuchsberger konnte eine der spannenden Nachwuchsregisseurinnen unserer Tage für die Neuinszenierung gewonnen werden. Regiearbeiten führten sie zuletzt unter anderem an die Oper Graz, an die Theater in Gießen, Münster und Heidelberg, nach Luzern sowie im April 2023 an die Wiener Staatsoper. Mit Verdis Falstaff setzte sie sich in Würzburg erstmals als Regisseurin auseinander. „In dem Bauchmenschen Falstaff “, so Fuchsberger, „passieren ungeheuerliche Dinge: In seinem Magen haben sich bösartige Darmgespinste, in seinem Kopf kleingeistige Hirngespinste festgesetzt. Diese setzen dem humorvollen, vitalen und virtuosen Falstaff zu. Das Meisterwerk Verdis blickt zutiefst pessimistisch auf uns Menschen und scheint trotz allem zu jeder Sekunde ausrufen zu wollen: Aber ich liebe doch die Menschen! La vita è bella!“
Auch bei ihrem Würzburger Regie-Debüt vertraute Magdalena Fuchsberger auf ihr langjähriges Kreativteam: Monika Biegler zeichnete für das Bühnen- und Kostümbild verantwortlich, Aron Kitzig für das Videodesign.
Besetzung
Als Interpret der Titelpartie gab der aus Südafrika stammende Bariton Siyabulela Ntlale sein mit Spannung erwartetes Rollen- und Würzburger Hausdebüt. Ntlale gehörte seit der Spielzeit 2015/16 dem Ensemble des Theaters Erfurt an, wo er in herausragenden Fachpartien zu erleben war, als Don Giovanni und Rigoletto, als Gutenberg in der Uraufführung von Volker David Kirchners gleichnamiger Oper sowie zuletzt als Balstrode in Brittens Peter Grimes. Bereits 2013 ging er als Preisträger aus dem Gobbato- Qavane Operatic Award hervor, 2014 gewann er den zweiten Preis beim renommierten Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Düsseldorf. In den weiteren Hauptrollen sind zu erleben: Leo Hyunho Kim (Ford), Roberto Ortiz (Fenton), Yong Bae Shin (Dr. Cajus), Mathew Habib (Bardolfo) und Gustavo Müller (Pistola) sowie Vera Ivanović (Mrs. Alice Ford), Milena Arsovska (Nannetta), Barbara Schöller (Mrs. Quickly) und Vero Miller (Mrs. Meg Page). Die musikalische Gesamtleitung des Falstaff lag in Händen von Generalmusikdirektor Enrico Calesso, der sich in den vergangenen Jahren gleichermaßen national wie international einen hervorragenden Ruf als Verdi-Interpret erworben hat. In Würzburg leitete er zuletzt die Verdi-Neuinszenierungen der Sizilianischen Vesper (2018) und des Rigoletto (2019). Die musikalische Leitung der letzten beiden Vorstellungen übernimmt der stellvertretende Generalmusikdirektor und Erste Kapellmeister Gábor Hontvári.
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr.45/2024 | 31.10.24
Schauspiel von Yasmina Reza im Kleinen Haus zu sehen
Schauspiel von Yasmina Reza im Kleinen Haus zu sehen
"Kunst" ab dem 9. November wieder auf dem Spielplan
WÜRZBURG, 31. Oktober – Wie fest ist eine Freundschaft, die sich an einem Gemälde erzürnt? Die Freunde Serge, Marc und Yvan streiten sich um ein 100.000 Euro teures, weißes Nichts. Voller Stolz präsentiert Serge seine kostspielige Errungenschaft. Ein weißes Bild, auf dem für die anderen Beiden eben nichts zu sehen ist. „Was du siehst ist zwar eine Scheiße, doch sei unbesorgt, es steckt ein Gedanke dahinter." In den hitzigen Diskussionen zwischen den drei Freunden geht es schnell nicht mehr nur um das Bild, sondern um die Grundfesten und Werte der gemeinsamen Freundschaft. Die erfolgreiche Inszenierung von Markus Trabusch ist ab dem 9. November erneut im Kleinen Haus zu sehen.
Über das Werk
Serge hat sich ein Gemälde für 100.000 Euro gekauft. Das Bild zeigt weiße Querstreifen auf weißem Untergrund. Voller Stolz präsentiert der neue Besitzer seinem langjährigen Freund Marc die kostspielige Errungenschaft. Doch dieser reagiert ganz anders als erwartet. Er lacht lauthals über die Absurdität des Bildes und den in seinen Augen obszönen Preis. Die beiden Freunde geraten darüber in Streit, sodass sich der Dritte im Bunde das Bild anschauen und kommentieren soll. Als Yvan entgegen der Erwartung sagt, dass das Kunstwerk in ihm etwas auslöst, verliert Marc die Fassung. In den hitzigen Diskussionen geht es schnell nicht mehr nur um das Bild, sondern um die Grundfesten der gemeinsamen Freundschaft.
In ihrem 1994 uraufgeführten und vielfach ausgezeichneten Stück „Kunst“ beleuchtet Yasmina Reza die besonderen Verwicklungen einer Männerfreundschaft. Sie stellt die Frage, wie eine Freundschaft einen unerwartet tiefgreifenden Konflikt aushalten kann.
Regieteam
Markus Trabusch (Regie)
Barbara Bily (Dramaturgie)
Catharina Gormanns (Bühnenbild)
Stefan Schill (Kostümbild)
Besetzung
Zlatko Maltar (Serge)
Georg Zeies (Marc)
Hannes Berg (Yvan)
Die nächsten Termine
16.11.24 | 19:30 Uhr
7.12.24 | 19:30 Uhr
15.12.24 | 18:00 Uhr
20.12.24 | 19:30 Uhr
28.12.24 | 19:30 Uhr
Spielstätte: Kleines Haus
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Serge hat sich ein Gemälde für 100.000 Euro gekauft. Das Bild zeigt weiße Querstreifen auf weißem Untergrund. Voller Stolz präsentiert der neue Besitzer seinem langjährigen Freund Marc die kostspielige Errungenschaft. Doch dieser reagiert ganz anders als erwartet. Er lacht lauthals über die Absurdität des Bildes und den in seinen Augen obszönen Preis. Die beiden Freunde geraten darüber in Streit, sodass sich der Dritte im Bunde das Bild anschauen und kommentieren soll. Als Yvan entgegen der Erwartung sagt, dass das Kunstwerk in ihm etwas auslöst, verliert Marc die Fassung. In den hitzigen Diskussionen geht es schnell nicht mehr nur um das Bild, sondern um die Grundfesten der gemeinsamen Freundschaft.
In ihrem 1994 uraufgeführten und vielfach ausgezeichneten Stück „Kunst“ beleuchtet Yasmina Reza die besonderen Verwicklungen einer Männerfreundschaft. Sie stellt die Frage, wie eine Freundschaft einen unerwartet tiefgreifenden Konflikt aushalten kann.
Regieteam
Markus Trabusch (Regie)
Barbara Bily (Dramaturgie)
Catharina Gormanns (Bühnenbild)
Stefan Schill (Kostümbild)
Besetzung
Zlatko Maltar (Serge)
Georg Zeies (Marc)
Hannes Berg (Yvan)
Die nächsten Termine
16.11.24 | 19:30 Uhr
7.12.24 | 19:30 Uhr
15.12.24 | 18:00 Uhr
20.12.24 | 19:30 Uhr
28.12.24 | 19:30 Uhr
Spielstätte: Kleines Haus
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr.44/2024 | 23.10.24
Tanzproduktion von Dominique Dumais in der Blauen Halle
Tanzproduktion von Dominique Dumais in der Blauen Halle
Premiere von "Classic Soul" am 2. November
WÜRZBURG, 23. Oktober – „Bach made me dedicate my life to music. I studied to become the first Black classical pianist in America, and that’s all that was on my mind.“ Ballettdirektorin Dominique Dumais verbindet in der neusten Tanzproduktion Classic Soul Lieder der amerikanischen Jazz- und Soulsängerin Nina Simone mit Stücken Johann Sebastian Bachs. Eine Verbindung die auf den ersten Blick überraschen mag.
Im Herzen Pianistin
Ihre Lieder wie „Feeling good“ oder auch „I put a spell on you“ sind weltweit bekannt. Nina Simone (mit bürgerlichem Namen Eunice Kathleen Waymon) wurde am 21. Februar 1933 in Tryon, North Carolina geboren. Sie wuchs in einer Gemeinde mit Gospel- und Kirchenmusik auf und entdeckte so bereits als Kind ihre Begeisterung für das Klavier. Besonders geprägt wurde sie durch die Musik Johann Sebastian Bachs. Sobald sie seine Kompositionen kennenlernte, wollte sie selbst Konzertpianistin werden. In der damaligen Zeit, Mitte des 20. Jahrhunderts, entsprach sie als Mädchen afroamerikanischer Herkunft nicht den Anforderungen für ein klassisches Musikstudium. Mit der Zeit gelang es ihr jedoch als Sängerin Fuß zu fassen, mehr und mehr an Popularität zu gewinnen. Ihre Lieder sind bis heute weltweit bekannt und spiegeln ihre Lebensgeschichte und ihre Überzeugungen wider. Simone ließ sich zudem von Bachs Kompositionen inspirieren und fügte in den Aufführungen ihrer Lieder gelegentlich Improvisationen über Bach in ihr Klavierspiel mit ein. Nach eigenen Aussagen sah sich die Jazz-Ikone während ihrer gesamten Karriere als klassische Pianistin.
Besetzung
Tanzcompagnie des Mainfranken Theaters Würzburg: Chiara Bergamini, Debora Di Biagi, Ya-Chin Huang, Mirko Ingrao, Tyrel Larson, Christian Lavigne, Blai López Sánchez, Matisse Maitland, Matteo Mersi, Yester Mulens García, Maya Tenzer, Alba Valenciano López
Die nächsten Termine
8.11.24 | 19:30 Uhr
23.11.24 | 19:30 Uhr
24.11.24 | 18:00 Uhr
12.12.24 | 19:30 Uhr
26.12.24 | 18:00 Uhr
Einführung jeweils 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Ihre Lieder wie „Feeling good“ oder auch „I put a spell on you“ sind weltweit bekannt. Nina Simone (mit bürgerlichem Namen Eunice Kathleen Waymon) wurde am 21. Februar 1933 in Tryon, North Carolina geboren. Sie wuchs in einer Gemeinde mit Gospel- und Kirchenmusik auf und entdeckte so bereits als Kind ihre Begeisterung für das Klavier. Besonders geprägt wurde sie durch die Musik Johann Sebastian Bachs. Sobald sie seine Kompositionen kennenlernte, wollte sie selbst Konzertpianistin werden. In der damaligen Zeit, Mitte des 20. Jahrhunderts, entsprach sie als Mädchen afroamerikanischer Herkunft nicht den Anforderungen für ein klassisches Musikstudium. Mit der Zeit gelang es ihr jedoch als Sängerin Fuß zu fassen, mehr und mehr an Popularität zu gewinnen. Ihre Lieder sind bis heute weltweit bekannt und spiegeln ihre Lebensgeschichte und ihre Überzeugungen wider. Simone ließ sich zudem von Bachs Kompositionen inspirieren und fügte in den Aufführungen ihrer Lieder gelegentlich Improvisationen über Bach in ihr Klavierspiel mit ein. Nach eigenen Aussagen sah sich die Jazz-Ikone während ihrer gesamten Karriere als klassische Pianistin.
Besetzung
Tanzcompagnie des Mainfranken Theaters Würzburg: Chiara Bergamini, Debora Di Biagi, Ya-Chin Huang, Mirko Ingrao, Tyrel Larson, Christian Lavigne, Blai López Sánchez, Matisse Maitland, Matteo Mersi, Yester Mulens García, Maya Tenzer, Alba Valenciano López
Die nächsten Termine
8.11.24 | 19:30 Uhr
23.11.24 | 19:30 Uhr
24.11.24 | 18:00 Uhr
12.12.24 | 19:30 Uhr
26.12.24 | 18:00 Uhr
Einführung jeweils 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr.43/2024 | 14.10.24
Stipendium fördert zeitgenössische Dramatik
Stipendium fördert zeitgenössische Dramatik
Jetzt fürs Leonhard Frank Stipendium bewerben
WÜRZBURG, 14. Oktober - Junge Autorinnen und Autoren können sich ab sofort für Leonhard-Frank-Stipendium bewerben. Zum bereits achten Mal vergibt das Mainfranken Theater Würzburg das Stipendium, das zeitgenössische Dramatik fördern soll. Bewerbungsschluss ist am 17. November 2024.
Damit junge Autorinnen und Autoren sich voll auf die Entwicklung eines eigenen Theatertextes konzentrieren können, vergibt das Mainfranken Theater Würzburg in Kooperation mit dem Theater- und Orchesterförderverein Würzburg eine monatliche Zuwendung in Höhe von 750 Euro. Bereits zum achten Mal soll das Stipendium in diesem Jahr vergeben werden. Der Förderzeitraum erstreckt sich über den Zeitraum von Januar bis Dezember 2025.
In dieser Spielzeit steht das von Elisabeth Pape, Stipendiatin des Jahres 2023, entwickelte Stück ESCAPE LOVE auf dem Spielplan des Mainfranken Theaters. Premiere ist am 14. Februar 2025.
Das Leonhard-Frank-Stipendium ist nach dem berühmten Schriftsteller Leonhard Frank benannt, zu dessen Heimatstadt Würzburg oder zu dessen Werk die entstehende Arbeit möglichst einen kunstvollen Bezug entwickeln soll.
Der Ausschreibungstext:
Das Mainfranken Theater Würzburg schreibt zum achten Mal das Leonhard-Frank-Stipendium zur Förderung zeitgenössischer Dramatik aus. Junge Autorinnen und Autoren können sich bis zum 17. November 2024 bewerben. Die Förderung läuft über ein Jahr von Januar bis Dezember 2025.
Im Rahmen des Leonhard-Frank-Stipendiums, ermöglicht vom Theater- und Orchesterförderverein Würzburg, wird der/die Stipendiat:in in enger Zusammenarbeit mit der Schauspieldramaturgie des Mainfranken Theaters einen Theatertext entwickeln. Das Ziel ist, diesen Text gemeinsam bis zur Präsentationsreife – zum Beispiel im Rahmen einer Lesung oder einer szenischen Uraufführung – zu bringen. Das Stipendium ist nach dem berühmten Schriftsteller Leonhard Frank benannt, zu dessen Heimatstadt Würzburg oder zu dessen Werk die entstehende Arbeit möglichst einen kunstvollen Bezug entwickeln soll.
Die/der Autor:in erhält im Förderzeitraum (1. Januar bis 31. Dezember 2025) eine monatliche Zuwendung in Höhe von 750 Euro. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf und Arbeitsproben, max. 50 Seiten) können bis zum 17. November 2024 per E-Mail an dramaturgie@mainfrankentheater.de oder postalisch (Mainfranken Theater, Schauspieldramaturgie, Theaterstr. 21, 97070 Würzburg) übermittelt werden.
Weitere Informationen zum Leonhard-Frank-Stipendium und zur Bewerbung finden sich auf mainfrankentheater.de/stipendium.
Die bisherigen Leonhard-Frank-Stipendiatinnen und Stipendiaten waren die Autorinnen und Autoren:
Gerasimos Bekas (2018), Fabienne Dür (2019), Dorian Brunz (2020), Lena Reißner (2021), Wibke Charlotte Gneuß (2022), Elisabeth Pape (2023) und Annika Henrich (2024).
In dieser Spielzeit steht das von Elisabeth Pape, Stipendiatin des Jahres 2023, entwickelte Stück ESCAPE LOVE auf dem Spielplan des Mainfranken Theaters. Premiere ist am 14. Februar 2025.
Das Leonhard-Frank-Stipendium ist nach dem berühmten Schriftsteller Leonhard Frank benannt, zu dessen Heimatstadt Würzburg oder zu dessen Werk die entstehende Arbeit möglichst einen kunstvollen Bezug entwickeln soll.
Der Ausschreibungstext:
Das Mainfranken Theater Würzburg schreibt zum achten Mal das Leonhard-Frank-Stipendium zur Förderung zeitgenössischer Dramatik aus. Junge Autorinnen und Autoren können sich bis zum 17. November 2024 bewerben. Die Förderung läuft über ein Jahr von Januar bis Dezember 2025.
Im Rahmen des Leonhard-Frank-Stipendiums, ermöglicht vom Theater- und Orchesterförderverein Würzburg, wird der/die Stipendiat:in in enger Zusammenarbeit mit der Schauspieldramaturgie des Mainfranken Theaters einen Theatertext entwickeln. Das Ziel ist, diesen Text gemeinsam bis zur Präsentationsreife – zum Beispiel im Rahmen einer Lesung oder einer szenischen Uraufführung – zu bringen. Das Stipendium ist nach dem berühmten Schriftsteller Leonhard Frank benannt, zu dessen Heimatstadt Würzburg oder zu dessen Werk die entstehende Arbeit möglichst einen kunstvollen Bezug entwickeln soll.
Die/der Autor:in erhält im Förderzeitraum (1. Januar bis 31. Dezember 2025) eine monatliche Zuwendung in Höhe von 750 Euro. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf und Arbeitsproben, max. 50 Seiten) können bis zum 17. November 2024 per E-Mail an dramaturgie@mainfrankentheater.de oder postalisch (Mainfranken Theater, Schauspieldramaturgie, Theaterstr. 21, 97070 Würzburg) übermittelt werden.
Weitere Informationen zum Leonhard-Frank-Stipendium und zur Bewerbung finden sich auf mainfrankentheater.de/stipendium.
Die bisherigen Leonhard-Frank-Stipendiatinnen und Stipendiaten waren die Autorinnen und Autoren:
Gerasimos Bekas (2018), Fabienne Dür (2019), Dorian Brunz (2020), Lena Reißner (2021), Wibke Charlotte Gneuß (2022), Elisabeth Pape (2023) und Annika Henrich (2024).
Nr.42/2024 | 11.10.24
Richard O'Brien's The Rocky Horror Show, Falstaff sowie Ente, Tod und Tulpe
Richard O'Brien's The Rocky Horror Show, Falstaff sowie Ente, Tod und Tulpe
HÖHEPUNKTE DER VERGANGENEN SPIELZEIT KEHREN IM OKTOBER AUF DEN SPIELPLAN DES MAINFRANKEN THEATERS ZURÜCK
WÜRZBURG, 11. Oktober – Sie gehörten bereits in der vergangenen Spielzeit zum Repertoire. Im Oktober kehren Richard O'Brien's The Rocky Horror Show, Verdis Falstaff sowie das Familienstück Ente, Tod und Tulpe auf den Spielplan des Mainfranken Theaters zurück.
FALSTAFF
Der alternde Ritter Sir John Falstaff ist beständig auf der Suche nach amourösen Abenteuern. Doch: so umfangreich sein Bauch, so knapp die Finanzen. Daher plant er, gleich zwei wohlhabenden verheirateten Frauen – Alice Ford und Meg Page – nachzustellen und schickt ihnen identische Liebesbriefe, nicht ahnend, dass die Damen miteinander befreundet sind. Schnell haben sie einen Plan ausgeheckt, dem Wüstling eine Lektion zu erteilen. Was als harmloses Spiel inklusive munterer Liebesirrungen und sonstiger Wirrungen beginnt, mündet in eine Gewaltorgie aller gegen Falstaff. Wirklich alles nur Spaß auf Erden?
„Wunderbar! Wunderbar!“, schwärmte Verdi im Juli 1889, nachdem er die erste Skizze zum Falstaff gelesen hatte. Aus Shakespeares Komödie Die lustigen Weiber von Windsor und den Historiendramen Heinrich IV. und Heinrich V. hatte Arrigo Boito ein Libretto kompiliert, das seine kühnsten Erwartungen übertraf. Nach Macbeth (1847) und Otello (1887) wandte sich Verdi in seinem musikdramatischen Schwanengesang zum dritten Mal dem Kosmos des Theaters William Shakespeares zu. Gleichzeitig bedeutete Falstaff erst seine zweite Auseinandersetzung mit dem Genre der komischen Oper; ein halbes Jahrhundert zuvor war Un giorno di regno bei der Mailänder Uraufführung krachend durchgefallen. Doch schon Boitos Textkompilation lässt erahnen, dass diese „Commedia lirica“ mehr und anders als eine komische Oper ist: Falstaff ist Ausgangs- und Endpunkt, ein Blick zurück und mehr noch in die Zukunft, eine „Komödie auf Leben und Tod“, so der Verdi-Forscher Uwe Schweikert, „ein böses Spiel, bei dem selbst der gute Ausgang noch zu denken gibt.“
Regieteam: Enrico Calesso (Musikalische Leitung), Magdalena Fuchsberger (Regie), Monika Biegler (Bühnen- und Kostümbild), Aron Kitzig (Video)
Besetzung:
Siyabulela Ntlale (Sir John Falstaff), Leo Hyunho Kim (Ford), Roberto Ortiz (Fenton),Yong Bae Shin (Dr. Cajus), Mathew Habib (Bardolfo), Gustavo Müller (Pistola), Vera Ivanović (Mrs. Alice Ford), Milena Arsovska (Nannetta), Barbara Schöller (Mrs. Quickly), Vero Miller (Ms. Meg Page), Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg, Statisterie des Mainfranken Theaters Würzburg, Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 20.10., 25.10., 3.11., 13.11., 17.11.
Spielstätte: Theaterfabrik Blaue Halle
Der alternde Ritter Sir John Falstaff ist beständig auf der Suche nach amourösen Abenteuern. Doch: so umfangreich sein Bauch, so knapp die Finanzen. Daher plant er, gleich zwei wohlhabenden verheirateten Frauen – Alice Ford und Meg Page – nachzustellen und schickt ihnen identische Liebesbriefe, nicht ahnend, dass die Damen miteinander befreundet sind. Schnell haben sie einen Plan ausgeheckt, dem Wüstling eine Lektion zu erteilen. Was als harmloses Spiel inklusive munterer Liebesirrungen und sonstiger Wirrungen beginnt, mündet in eine Gewaltorgie aller gegen Falstaff. Wirklich alles nur Spaß auf Erden?
„Wunderbar! Wunderbar!“, schwärmte Verdi im Juli 1889, nachdem er die erste Skizze zum Falstaff gelesen hatte. Aus Shakespeares Komödie Die lustigen Weiber von Windsor und den Historiendramen Heinrich IV. und Heinrich V. hatte Arrigo Boito ein Libretto kompiliert, das seine kühnsten Erwartungen übertraf. Nach Macbeth (1847) und Otello (1887) wandte sich Verdi in seinem musikdramatischen Schwanengesang zum dritten Mal dem Kosmos des Theaters William Shakespeares zu. Gleichzeitig bedeutete Falstaff erst seine zweite Auseinandersetzung mit dem Genre der komischen Oper; ein halbes Jahrhundert zuvor war Un giorno di regno bei der Mailänder Uraufführung krachend durchgefallen. Doch schon Boitos Textkompilation lässt erahnen, dass diese „Commedia lirica“ mehr und anders als eine komische Oper ist: Falstaff ist Ausgangs- und Endpunkt, ein Blick zurück und mehr noch in die Zukunft, eine „Komödie auf Leben und Tod“, so der Verdi-Forscher Uwe Schweikert, „ein böses Spiel, bei dem selbst der gute Ausgang noch zu denken gibt.“
Regieteam: Enrico Calesso (Musikalische Leitung), Magdalena Fuchsberger (Regie), Monika Biegler (Bühnen- und Kostümbild), Aron Kitzig (Video)
Besetzung:
Siyabulela Ntlale (Sir John Falstaff), Leo Hyunho Kim (Ford), Roberto Ortiz (Fenton),Yong Bae Shin (Dr. Cajus), Mathew Habib (Bardolfo), Gustavo Müller (Pistola), Vera Ivanović (Mrs. Alice Ford), Milena Arsovska (Nannetta), Barbara Schöller (Mrs. Quickly), Vero Miller (Ms. Meg Page), Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg, Statisterie des Mainfranken Theaters Würzburg, Philharmonisches Orchester Würzburg
Termine: 20.10., 25.10., 3.11., 13.11., 17.11.
Spielstätte: Theaterfabrik Blaue Halle
ENTE, TOD UND TULPE
Eines Sommermorgens erwacht Ente, wie jeden Morgen, und freut sich auf einen gemütlichen Tag am Teich. Sie begrüßt die Sonne, prüft die Wassertemperatur, putzt ihr Gefieder und hofft, ein paar schöne Dinge zu finden, die die Menschen weggeworfen haben. Aber etwas ist anders als sonst. Ente fühlt sich beobachtet. Vielleicht droht Gefahr, vielleicht ist es sogar der Fuchs! Ente nimmt all ihren Mut zusammen, stellt sich dem Verfolger und steht plötzlich dem Tod persönlich gegenüber. Beiden ist klar, was das bedeutet: Der Tod soll Ente holen. Für Ente ist das viel zu früh, sie hat noch so viel zu tun. Sie will schwimmen, gründeln und mit ein bisschen Glück noch einen netten Erpel kennenlernen. Als Ente dem Tod von ihren Plänen erzählt, wird er neugierig. Er beschließt kurzerhand, ein bisschen Zeit mit ihr zu verbringen, denn so eilig hat er es gar nicht. Je länger die beiden zusammen sind, desto mehr lernen sie übereinander. Als der Herbst kommt, sind Ente und Tod Freunde geworden. Doch sie wissen, dass es nicht immer so bleiben kann.
Was macht das Leben schön? Warum ist es irgendwann zu Ende? Und was bedeutet Sterben? Der Illustrator und Autor Wolf Erlbruch veröffentlichte 2007 das Bilderbuch Ente, Tod und Tulpe, in dem er diesen universellen Fragen nachgeht. Und auch wenn sie, nicht nur für Kinder, schwer zu beantworten sind, lohnt es sich, es zu versuchen.
Im Anschluss an die Wiederaufnahme am 27. Oktober laden das Mainfranken Theater in Kooperation mit der Domschule Würzburg zu einem Nachgespräch mit der Regisseurin Sigrid Herzog, den Mitwirkenden des Stücks und Dr. Jutta Czapski, Philosophin und Kunsttherapeutin ein. Eine gesonderte Anmeldung unabhängig zum Besuch der Vorstellung ist möglich.
Regieteam: Sigrid Herzog (Regie), Isabelle Kittnar (Bühnen- und Kostümbild), Philine Bamberger (Dramaturgie), Adrian Sieber (Musik), Tyrel Larson (Choreographie)
Besetzung: Nils van der Horst (Erzähler), Laura Storz (Ente), Martin Liema (Tod)
Termine: 27.10., 1.11. (15 & 17 Uhr), 10.11., 17.11.
Spielstätte: Kleines Haus
Eines Sommermorgens erwacht Ente, wie jeden Morgen, und freut sich auf einen gemütlichen Tag am Teich. Sie begrüßt die Sonne, prüft die Wassertemperatur, putzt ihr Gefieder und hofft, ein paar schöne Dinge zu finden, die die Menschen weggeworfen haben. Aber etwas ist anders als sonst. Ente fühlt sich beobachtet. Vielleicht droht Gefahr, vielleicht ist es sogar der Fuchs! Ente nimmt all ihren Mut zusammen, stellt sich dem Verfolger und steht plötzlich dem Tod persönlich gegenüber. Beiden ist klar, was das bedeutet: Der Tod soll Ente holen. Für Ente ist das viel zu früh, sie hat noch so viel zu tun. Sie will schwimmen, gründeln und mit ein bisschen Glück noch einen netten Erpel kennenlernen. Als Ente dem Tod von ihren Plänen erzählt, wird er neugierig. Er beschließt kurzerhand, ein bisschen Zeit mit ihr zu verbringen, denn so eilig hat er es gar nicht. Je länger die beiden zusammen sind, desto mehr lernen sie übereinander. Als der Herbst kommt, sind Ente und Tod Freunde geworden. Doch sie wissen, dass es nicht immer so bleiben kann.
Was macht das Leben schön? Warum ist es irgendwann zu Ende? Und was bedeutet Sterben? Der Illustrator und Autor Wolf Erlbruch veröffentlichte 2007 das Bilderbuch Ente, Tod und Tulpe, in dem er diesen universellen Fragen nachgeht. Und auch wenn sie, nicht nur für Kinder, schwer zu beantworten sind, lohnt es sich, es zu versuchen.
Im Anschluss an die Wiederaufnahme am 27. Oktober laden das Mainfranken Theater in Kooperation mit der Domschule Würzburg zu einem Nachgespräch mit der Regisseurin Sigrid Herzog, den Mitwirkenden des Stücks und Dr. Jutta Czapski, Philosophin und Kunsttherapeutin ein. Eine gesonderte Anmeldung unabhängig zum Besuch der Vorstellung ist möglich.
Regieteam: Sigrid Herzog (Regie), Isabelle Kittnar (Bühnen- und Kostümbild), Philine Bamberger (Dramaturgie), Adrian Sieber (Musik), Tyrel Larson (Choreographie)
Besetzung: Nils van der Horst (Erzähler), Laura Storz (Ente), Martin Liema (Tod)
Termine: 27.10., 1.11. (15 & 17 Uhr), 10.11., 17.11.
Spielstätte: Kleines Haus
RICHARD O'BRIEN'S THE ROCKY HORROR SHOW
Unaussprechlicher Horror erwartet das frisch verlobte Paar Brad und Janet, als sie nach einer Reifenpanne das unheimliche Schloss des Wissenschaftlers Frank’n’Furter aufsuchen. Dessen mysteriöser Diener Riff-Raff nimmt die beiden in Empfang und entführt sie an einen Ort wie nicht von dieser Welt. Dort erweckt der exzentrische Transvestit Frank’n’Furter seine neueste Schöpfung zum Leben – eine Kreatur namens „Rocky“. Doch damit nicht genug: Die Nacht hält noch jede Menge Überraschungen für Brad und Janet bereit. Ohne jede Vorwarnung sehen sich die beiden in Franks Anwesenheit bisher unbekannten Gelüsten ausgesetzt. Es ist zu spät – in den Fängen von Frank’n’Furter und den außerirdischen Transsilvaniern erleben Brad und Janet eine Nacht voller Exzess, Verführungen und Begehren, die sie für immer verändern wird.
Die Rocky Horror Show ist sowohl im Theater als auch im Kino längst zum kulturellen Phänomen geworden: Die liebevolle Parodie auf den Science-Fiction- und den Horror-Film ist seit ihrer Uraufführung in London 1973 ein nicht mehr wegzudenkender Teil in der Geschichte des Musicals. Absurd, skurril und vor allem ein großer Spaß, bei dem alle ihren Platz haben. „So let the party and the sound rock on!“ – jetzt wieder im Mainfranken Theater.
Regieteam: Adrian Sieber (Musikalische Leitung), Till Kleine-Möller (Regie), María Reyes Pérez (Bühnenbild), Timo Radünz (Choreographie und Kostümbild), Grigory Shklyar (Video), Barbara Bily (Dramaturgie), Tim Puls (Dramaturgie)
Besetzung: Hannes Berg (Frank'n'Furter), Bastian Beyer (Brad), Eva-Lina Wenners (Janet), Georg Zeies (Erzähler), Nils van der Horst (Riff-Raff), Nina Mohr (Magenta), Daria Lik (Columbia), Loris Kubeng (Rocky), Martin Liema (Eddie), Zlatko Maltar (Dr. Scott), Annalena Beck, Jelka Dirksen, Valerie Engel, Nina Frommer, Jonas Gründler, Florian Scheller, Maxine Schossee, Korinna Wenzel (Phantome)
Termine: 12.10., 19.10., 3.11., 30.11, 14.12., 31.12., 18.1., 8.2., 17.4., 28.6.
Spielstätte: Kleines Haus
Unaussprechlicher Horror erwartet das frisch verlobte Paar Brad und Janet, als sie nach einer Reifenpanne das unheimliche Schloss des Wissenschaftlers Frank’n’Furter aufsuchen. Dessen mysteriöser Diener Riff-Raff nimmt die beiden in Empfang und entführt sie an einen Ort wie nicht von dieser Welt. Dort erweckt der exzentrische Transvestit Frank’n’Furter seine neueste Schöpfung zum Leben – eine Kreatur namens „Rocky“. Doch damit nicht genug: Die Nacht hält noch jede Menge Überraschungen für Brad und Janet bereit. Ohne jede Vorwarnung sehen sich die beiden in Franks Anwesenheit bisher unbekannten Gelüsten ausgesetzt. Es ist zu spät – in den Fängen von Frank’n’Furter und den außerirdischen Transsilvaniern erleben Brad und Janet eine Nacht voller Exzess, Verführungen und Begehren, die sie für immer verändern wird.
Die Rocky Horror Show ist sowohl im Theater als auch im Kino längst zum kulturellen Phänomen geworden: Die liebevolle Parodie auf den Science-Fiction- und den Horror-Film ist seit ihrer Uraufführung in London 1973 ein nicht mehr wegzudenkender Teil in der Geschichte des Musicals. Absurd, skurril und vor allem ein großer Spaß, bei dem alle ihren Platz haben. „So let the party and the sound rock on!“ – jetzt wieder im Mainfranken Theater.
Regieteam: Adrian Sieber (Musikalische Leitung), Till Kleine-Möller (Regie), María Reyes Pérez (Bühnenbild), Timo Radünz (Choreographie und Kostümbild), Grigory Shklyar (Video), Barbara Bily (Dramaturgie), Tim Puls (Dramaturgie)
Besetzung: Hannes Berg (Frank'n'Furter), Bastian Beyer (Brad), Eva-Lina Wenners (Janet), Georg Zeies (Erzähler), Nils van der Horst (Riff-Raff), Nina Mohr (Magenta), Daria Lik (Columbia), Loris Kubeng (Rocky), Martin Liema (Eddie), Zlatko Maltar (Dr. Scott), Annalena Beck, Jelka Dirksen, Valerie Engel, Nina Frommer, Jonas Gründler, Florian Scheller, Maxine Schossee, Korinna Wenzel (Phantome)
Termine: 12.10., 19.10., 3.11., 30.11, 14.12., 31.12., 18.1., 8.2., 17.4., 28.6.
Spielstätte: Kleines Haus
Nr.41/2024| 4.10.24
Bewerber stellen sich in zwei Konzerten am 16. und 23. Oktober dem Publikum vor
Bewerber stellen sich in zwei Konzerten am 16. und 23. Oktober dem Publikum vor
Entscheidung über Nachfolge des Generalmusikdirektors auf der Zielgeraden
Würzburg, 4. Oktober – Die Nachfolge von Enrico Calesso, der seit 2011 das Philharmonische Orchester Würzburg als Generalmusikdirektor leitet, wurde in einem aufwändigen Auswahlverfahren aus einem großen Bewerberfeld an Dirigentinnen und Dirigenten auf zwei Bewerber eingegrenzt. Beide stellen sich jeweils in einem Konzert samt eigener Moderation dem Würzburger Publikum am 16., bzw. 23. Oktober vor. Daraufhin wird sich entscheiden, ob Mark Rohde oder Johannes Zahn der neue Würzburger GMD wird.
"Wir sind sehr froh, mit Johannes Zahn und Mark Rohde zwei geeignete Kandidaten für die Neubesetzung dieser herausragenden Position gefunden zu haben. Beide haben in ihren bisherigen Stationen, aber auch in den Vordirigaten ihr Können unter Beweis gestellt“, freut sich Oberbürgermeister Christian Schuchardt auf die finale Entscheidung.
Intendant Markus Trabusch blickt der Zusammenarbeit mit Vorfreude entgegen: „Beide Dirigenten sind vielversprechende Optionen für die weitere Entwicklung der Musiktheatersparte an unserem Haus und eine erfolgreiche Zukunft des Philharmonischen Orchesters. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“
„Die Generalmusikdirektion ist eine absolute Schlüsselposition für die Würzburger Kultur und die Stadt insgesamt. Beide Kandidaten bringen die Erfahrung und Qualität mit, um Würzburg durch ihr künstlerisches Wirken entscheidend zu prägen.“, so Benedikt Stegmayer, der neue Kulturreferent der Stadt Würzburg.
In Hamburg geboren, dirigierte Mark Rohde unter anderem die Münchner Philharmoniker, das Beethovenorchester Bonn, das Wuppertaler Sinfonieorchester und die litauische Nationalphilharmonie. Seit 2020 ist er Generalmusikdirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin und der Mecklenburgischen Staatskapelle. Unter seiner Leitung präsentiert das Philharmonische Orchester am 16. Oktober Con Brio. Konzertouvertüre für Orchester von Jörg Widmann und Johannes Brahms‘ vierte Sinfonie.
Der geborene Münchner Johannes Zahn ist seit der Spielzeit 2021/22 als Erster Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt engagiert. Mit dem Gewinn des 2. Preises sowie des Publikumspreises beim 9. Internationalen Sir Georg Solti Wettbewerb 2020 in Frankfurt konnte Johannes Zahn auch international auf sich aufmerksam machen. In seinem Moderationskonzert am 23. Oktober werden das Märchenpoem von Sofia Gubaidulina sowie die fünfte Sinfonie von Ludwig van Beethoven zu hören sein.
Veranstaltungsort:
Mi 16.10.24 | 19:30 Uhr | Mark Rohde
Mi 23.10.24 | 19:30 Uhr | Johannes Zahn
Kleines Haus
Weitere Infos zu den beiden Vorstellungsterminen finden sie auf der Website des Mainfranken Theaters. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Intendant Markus Trabusch blickt der Zusammenarbeit mit Vorfreude entgegen: „Beide Dirigenten sind vielversprechende Optionen für die weitere Entwicklung der Musiktheatersparte an unserem Haus und eine erfolgreiche Zukunft des Philharmonischen Orchesters. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“
„Die Generalmusikdirektion ist eine absolute Schlüsselposition für die Würzburger Kultur und die Stadt insgesamt. Beide Kandidaten bringen die Erfahrung und Qualität mit, um Würzburg durch ihr künstlerisches Wirken entscheidend zu prägen.“, so Benedikt Stegmayer, der neue Kulturreferent der Stadt Würzburg.
In Hamburg geboren, dirigierte Mark Rohde unter anderem die Münchner Philharmoniker, das Beethovenorchester Bonn, das Wuppertaler Sinfonieorchester und die litauische Nationalphilharmonie. Seit 2020 ist er Generalmusikdirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin und der Mecklenburgischen Staatskapelle. Unter seiner Leitung präsentiert das Philharmonische Orchester am 16. Oktober Con Brio. Konzertouvertüre für Orchester von Jörg Widmann und Johannes Brahms‘ vierte Sinfonie.
Der geborene Münchner Johannes Zahn ist seit der Spielzeit 2021/22 als Erster Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt engagiert. Mit dem Gewinn des 2. Preises sowie des Publikumspreises beim 9. Internationalen Sir Georg Solti Wettbewerb 2020 in Frankfurt konnte Johannes Zahn auch international auf sich aufmerksam machen. In seinem Moderationskonzert am 23. Oktober werden das Märchenpoem von Sofia Gubaidulina sowie die fünfte Sinfonie von Ludwig van Beethoven zu hören sein.
Veranstaltungsort:
Mi 16.10.24 | 19:30 Uhr | Mark Rohde
Mi 23.10.24 | 19:30 Uhr | Johannes Zahn
Kleines Haus
Weitere Infos zu den beiden Vorstellungsterminen finden sie auf der Website des Mainfranken Theaters. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Nr.40/2024 | 30.9.24
Inszenierung von Agnessa Nefjodov in der Blauen Halle
Inszenierung von Agnessa Nefjodov in der Blauen Halle
Premiere am 6. Oktober: Cherubinis "Medea" am Mainfranken Theater
WÜRZBURG, 30. September – Cherubinis 1797 in Paris uraufgeführte Medea taucht hinab in die Abgründe von Verrat und grenzenloser Rache. In der Inszenierung von Agnessa Nefjodov ist Cherubinis Meisterwerk erstmals am Mainfranken Theater zu sehen.
Über das Werk
Jason war es mit Hilfe der zauberkundigen Medea gelungen, das Goldene Vlies aus Kolchis zu rauben. Gemeinsam flohen beide nach Korinth und bekamen zwei Kinder. Doch dann wurde Jason der Liebe Medeas überdrüssig und verliebte sich in Glauke, die Tochter König Kreons. Aus politischem Kalkül strebt Jason jetzt die Hochzeit mit Glauke an. Medea aber soll verstoßen werden. Vom Ehemann verraten und vom König verbannt, entfesselt Medea ihre dunklen Zauberkräfte. Ihrer Wut fallen zuerst Glauke und Kreon, schließlich auch die eigenen Kinder zum Opfer. Jason aber steht vor dem Scherbenhaufen seines tragischen Lebens.
Mit Medea tauchen wir hinab in die Abgründe von Verrat und grenzenloser Rache. Der Symphoniker Johannes Brahms war es, der die herausragende Qualität von Cherubinis Oper auf den Punkt zu bringen wusste: „Diese Medea, das ist, was wir Musiker unter uns als das Höchste in dramatischer Musik anerkennen.“ Ihre Uraufführung erlebte Medea 1797 im Pariser Théâtre Feydeau als „Opéra comique“, also mit gesprochenen Dialogen. Drei Jahre später erfolgte in Wien die deutschsprachige Erstaufführung. 1854 ersetzte Franz Lachner die Dialoge durch auskomponierte Rezitative, die Anfang des 20. Jahrhunderts wiederum durch Carlo Zangarini ins Italienische übersetzt wurden. In der italienischen Version mit Rezitativen gelang der Oper seit den 1950er Jahren der Durchbruch auf den Bühnen der Welt. Und in dieser Fassung ist Medea nun auch erstmals im Mainfranken Theater zu erleben.
Regieteam
Als Regisseurin konnte erneut Agnessa Nefjodov gewonnen werden. Nach ihrem viel umjubelten Eugen Onegin in der Spielzeit 2021/22 stellt sie nun mit Medea ihre zweite Regiearbeit in Würzburg zur Diskussion. Ihr zur Seite stehen erneut Bühnenbildner Volker Thiele und Kostümbildnerin Nicole von Graevenitz; für das Videodesign zeichnet Grigory Shklyar verantwortlich.
Besetzung
Als Interpretin der Titelpartie kehrt Ilia Papandreou an das Mainfranken Theater zurück. Zuletzt war sie in Würzburg als Chrysothemis in Nina Russis Inszenierung der Elektra zu erleben sowie als Emilia Marty in Janáceks Die Sache Makropulos. An ihrer Seit gibt Brad Cooper sein Rollendebüt als Jason. Der australische Heldentenor interpretierte zuletzt am Mainfranken Theater in Elektra die Partie des Aegisth. In den weiteren Hauptrollen sind zu erleben: Gustavo Müller als Kreon, Milena Arsovska als Glauke und Vero Miller als Neris, die gerade im Jahrbuch 2024 der Fachzeitschrift Opernwelt eine Nominierung als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ für ihre Interpretation der Anna in Christoph Ehrenfellners Opernuraufführung Karl und Anna erhielt. Für die Einstudierung des Opern- und Extrachores des Mainfranken Theaters zeichnet Chordirektor Sören Eckhoff verantwortlich. Die musikalische Gesamtleitung der Medea liegt in Händen von Generalmusikdirektor Enrico Calesso.
Die nächsten Termine
10.10.24 | 19:30 Uhr
13.10.24 | 18:00 Uhr
27.10.24 | 15:00 Uhr
10.11.24 | 18:00 Uhr
10.12.24 | 19:30 Uhr
Einführung jeweils 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
Jason war es mit Hilfe der zauberkundigen Medea gelungen, das Goldene Vlies aus Kolchis zu rauben. Gemeinsam flohen beide nach Korinth und bekamen zwei Kinder. Doch dann wurde Jason der Liebe Medeas überdrüssig und verliebte sich in Glauke, die Tochter König Kreons. Aus politischem Kalkül strebt Jason jetzt die Hochzeit mit Glauke an. Medea aber soll verstoßen werden. Vom Ehemann verraten und vom König verbannt, entfesselt Medea ihre dunklen Zauberkräfte. Ihrer Wut fallen zuerst Glauke und Kreon, schließlich auch die eigenen Kinder zum Opfer. Jason aber steht vor dem Scherbenhaufen seines tragischen Lebens.
Mit Medea tauchen wir hinab in die Abgründe von Verrat und grenzenloser Rache. Der Symphoniker Johannes Brahms war es, der die herausragende Qualität von Cherubinis Oper auf den Punkt zu bringen wusste: „Diese Medea, das ist, was wir Musiker unter uns als das Höchste in dramatischer Musik anerkennen.“ Ihre Uraufführung erlebte Medea 1797 im Pariser Théâtre Feydeau als „Opéra comique“, also mit gesprochenen Dialogen. Drei Jahre später erfolgte in Wien die deutschsprachige Erstaufführung. 1854 ersetzte Franz Lachner die Dialoge durch auskomponierte Rezitative, die Anfang des 20. Jahrhunderts wiederum durch Carlo Zangarini ins Italienische übersetzt wurden. In der italienischen Version mit Rezitativen gelang der Oper seit den 1950er Jahren der Durchbruch auf den Bühnen der Welt. Und in dieser Fassung ist Medea nun auch erstmals im Mainfranken Theater zu erleben.
Regieteam
Als Regisseurin konnte erneut Agnessa Nefjodov gewonnen werden. Nach ihrem viel umjubelten Eugen Onegin in der Spielzeit 2021/22 stellt sie nun mit Medea ihre zweite Regiearbeit in Würzburg zur Diskussion. Ihr zur Seite stehen erneut Bühnenbildner Volker Thiele und Kostümbildnerin Nicole von Graevenitz; für das Videodesign zeichnet Grigory Shklyar verantwortlich.
Besetzung
Als Interpretin der Titelpartie kehrt Ilia Papandreou an das Mainfranken Theater zurück. Zuletzt war sie in Würzburg als Chrysothemis in Nina Russis Inszenierung der Elektra zu erleben sowie als Emilia Marty in Janáceks Die Sache Makropulos. An ihrer Seit gibt Brad Cooper sein Rollendebüt als Jason. Der australische Heldentenor interpretierte zuletzt am Mainfranken Theater in Elektra die Partie des Aegisth. In den weiteren Hauptrollen sind zu erleben: Gustavo Müller als Kreon, Milena Arsovska als Glauke und Vero Miller als Neris, die gerade im Jahrbuch 2024 der Fachzeitschrift Opernwelt eine Nominierung als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ für ihre Interpretation der Anna in Christoph Ehrenfellners Opernuraufführung Karl und Anna erhielt. Für die Einstudierung des Opern- und Extrachores des Mainfranken Theaters zeichnet Chordirektor Sören Eckhoff verantwortlich. Die musikalische Gesamtleitung der Medea liegt in Händen von Generalmusikdirektor Enrico Calesso.
Die nächsten Termine
10.10.24 | 19:30 Uhr
13.10.24 | 18:00 Uhr
27.10.24 | 15:00 Uhr
10.11.24 | 18:00 Uhr
10.12.24 | 19:30 Uhr
Einführung jeweils 35 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Spielort: Mainfranken Theater Würzburg, Theaterfabrik Blaue Halle
Weitere Infos sowie und Vorstellungstermine finden sich hier. Tickets sind erhältlich über den Online-Spielplan, telefonisch unter 0931 3908-124, per Mail an karten@mainfrankentheater.de oder an der Theaterkasse im Foyer des Theaterneubaus.
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