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Schauspiel
Nach einer corona-bedingten Pause startet in diesem Sommer bereits zum vierten Mal das mainfränkische Literaturfest „Würzburg liest ein Buch“.
Die Corona-Pandemie hat unsere weltweit einzigartige Theaterlandschaft im deutschsprachigen Raum auf eine besondere Art und Weise getroffen. Zwar wurden fast alle bestehenden Strukturen der festen Häuser erhalten, die Existenznöte der Solo-Selbstständigen in der Darstellenden Kunst und der Musik blieben den meisten festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der stehenden Theater weitestgehend erspart.
Beinahe ein Jahr nach dem Probenbeginn zu Dürrenmatts schwarzer Komödie kehren Die Physiker zurück auf die Bühne der Blauen Halle. Seitdem
ist viel geschehen: Schon bald nach der Premiere im Oktober 2020 wurde es still auf den Bühnen der Stadt. Umso mehr freut sich das Schauspielensemble, endlich wieder vor Publikum spielen zu können.
Im Spielclub Xperiment finden sich regelmäßig Theaterbegeisterte im Alter zwischen 16 und 70 Jahren zusammen. Auch für sie ist nun seit einem Jahr alles anders. 
Zum Welttag des Theaters am 27.3. haben sie durch Bilder dargestellt, was Theater für sie bedeutet. 
Am 13. Februar 2020 feierte Fräulein Julie in der Kammer des Mainfranken Theaters Premiere, konnte jedoch coronabedingt nur vier Mal gezeigt werden. Nun kehrt die erfolgreiche Produktion von Regisseurin Hanna Müller zurück.
18.9.2020

Ein Wahnsinnsspaß

Nach der Sommerpause ist es endlich soweit. Die Auswirkungen der Pandemie sind zu spüren, ja fast schon zur Normalität geworden, aber „die Bretter, die die Welt bedeuten“ dürfen wieder bespielt werden. Kurz vor der Premiere gewährt Regisseur Tim Egloff einen Einblick in den Probenprozess.
Mit seinem Einakter „Fräulein Juliewollte Strindberg seinerzeit das Theater revolutionieren. So entstand ein Prototyp des intimen und naturalistischen Theaters, in dem das Innere offen und mit wenigen Mitteln zwischen den Figuren verhandelt wird.
24.1.2020

Hiobs Botschaft

Am 15. Februar feiert die Dramatisierung von Joseph Roths Roman „Hiob" Premiere am Mainfranken Theater. Dabei kommt in der Regie von Sigrid Herzog und der Ausstattung von Alexandra Burgstaller dem Spielzeitmotto „Familienbande“ eine zentrale Bedeutung zu. In der Hauptrolle ist der namhafte Schauspieler Otto Kukla zu erleben.
Ab dem 24. November ist Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker auf der Bühne des Mainfranken Theaters als Theaterstück mit viel Musik für die ganze Familie zu sehen.
Mit „5 Kilo Zucker“ wird die Komödie des israelischen Autors Gur Koren auf die Bühne der Würzburger Kammer gebracht. Sie erzählt von einem jungen und wenig erfolgreichen Regisseur in Tel Aviv, dem der Geist seines verstorbenen Großvaters in Gestalt von verschiedenen Fremden begegnet.
Am 22. November feiert „Schwalbenkönig" in der Kammer Premiere. Das Jugendstück erzählt von einem Nachwuchsfußballer, der nicht nur unter enormem Leistungsdruck steht, sondern auch mit seinen Gefühlen hadert. Die Autorin dieses Beitrags traf sich im Vorfeld der Proben im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) der Würzburger Kickers mit dem Leiter des NLZ, Jochen Seuling, und Marius Fischer, dem organisatorischen Zentrumsleiter.
Unter dem Motto „Familienbande“ zeigt das Mainfranken Theater in dieser Spielzeit Geschichten über verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen. Andreas Wiedermann inszeniert im Schauspiel "Die Comedian Harmonists", ein Stück, das von einer der berühmtesten Wahlfamilien der deutschen Musikgeschichte erzählt.